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Kinderbibeltage 2024

Großer Andrang herrschte wieder einmal bei den Kinderbibeltagen in Balzheim. 60 Mädchen und Jungen bauten in zwei Tagen eine Stadt aus Legosteinen und erfuhren zwischendurch vieles aus der Bibel. Es war eine geglückte Mischung aus kreativem Spiel und kindgerechter Verkündigung in guter Zusammenarbeit mit dem KEB, der Evangelischen Kirchengemeinde, der EC-Jugend und der Liebenzeller Gemeinschaft. Das Motto der Anspiele lautete: „Mich mit den Augen Gottes sehen.“

Wie im letzten Jahr war das Hans-Ehinger-Haus zu klein für die vielen Kinder und Lego-Baustellen. Dankenswerter Weise stellte die Gemeinde Balzheim wieder das Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. Mit viel Geschick und Einfallsreichtum bauten die 60 Mädchen und Jungen am Freitag und Samstag aus unzähligen Legosteinen eine Stadt mit Kirchen, Wohn- und Zweckgebäuden, Anlagen und allem, was dazugehört. Am Sonntagmorgen nach dem Gottesdienst konnten die Familien das Gemeinschaftswerk der tüchtigen Legobauer gebührend bewundern.

„Wenn die Mauritiuskirche nur immer so voll wäre“, meinte ein regelmäßiger Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen. Tatsächlich war die Kirche von den Kindern und ihren Familien mehr als gut gefüllt. Es herrschte eine ungewohnt fröhliche Stimmung, was in erster Linie an der ungewöhnlichen Verkündigung lag. Dieter Kunz vom KEB (Kinder entdecken die Bibel), wieder begleitet und unterstützt von seiner Ehefrau Elke, nutzte die Gelegenheit, über die Puppe Frederick, den Liebling aller Kinder, seine Organisation und deren Anliegen vorzustellen. Der vorlaute Frederick vermutete zunächst in Dieter Kunz einen Geheimagenten des berühmt-berüchtigten KGB, um dann, von Kunz korrigiert, festzustellen: „Aha, KEB heißt also Kinder essen Bommes“, was natürlich großes Gelächter auslöste.

Die biblische Botschaft, illustriert mit Bildern auf der Leinwand, widmete Dieter Kunz dem alttestamentarischen Propheten und Richter Samuel und ließ die Kinder wie Gott in der Bibel im Chor nach ihm rufen. Auch die Erwachsenen wurden in die Verkündigung mit einbezogen, im Zentrum stand der fünfte Vers des 17. Kapitel des Matthäus-Evangeliums.

Die Liturgie des Gottesdienstes übernahm Dr. Angela Ilic und begleitete mit der Gitarre, zusammen mit Marie Wegmann am Keyboard und Ulrike Schüller an der Orgel, die lebhaften Mitmachlieder. Die Konfirmanden beteiligten sich mit einem Anspiel und an den Fürbitten.

Wie immer trat Thomas Dreja betont sachlich als Baumeister und Bauaufsicht der Legostadt auf und sprach von einer „Erfolgsstory“: „Die Gebäude sind tatsächlich alle bewohnbar!“

Sichtlich zufrieden lobte hinterher Dr. Angela Ilic die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Generationen und Gruppen, und Kirchengemeinderätin Bergit Dreja hob besonders das große Engagement der Konfirmanden hervor.